Weihnachtsspende 2025
Wie jedes Jahr sammeln die Kapuziner auch diesen Winter für spezielle Projekte in aller Welt. Die Weihnachtsspende 2025 sammelt für soziale Entwicklungsarbeit, für die tätige Nächstenliebe. Nachfolgend wird ein Beispiel aufgezeigt.
Der Schweizer Kapuziner Br. Kletus Hutter konnte sich im Rahmen seines Tansania Aufenthalts ein Bild von der Lage im Land machen. «Die Maua Schwestern leisten unter anderem in der Region Tanga grossartige Arbeit. Die Unterstützung ihres wertvollen Engagements ist Not wendend und sehr zu empfehlen», ist der Kapuziner überzeugt.
Herzlichen Dank für jede Spende, sagt Provinzial Benno Zünd und die ganze Schweizer Brüderschar.
Hilfe für Kinder und Mütter in Tansania
In Mivumoni, einem Dorf in der Region Tanga, Tansania, leben und arbeiten die Maua Schwestern. Die einheimischen Kapuzinerinnen, einst gegründet von den Kapuzinerinnen von Gerlisberg Luzern, führen eine Sekundarschule für Mädchen und eine «Dispensery», eine Anlaufstelle für kranke Menschen. Sr. Annaclet Kiwia, Ärztin und Projektkoordinatorin, schreibt: «Unsere Krankenstation ist klein. Viele schwangere Frauen aus dem Dorf und der Umgebung kommen zu uns. Wir können sie nicht aufnehmen, da wir keine Mutter-Kind-Station haben. Es gibt kein staatliches Krankenhaus oder eine Apotheke in der Nähe. Die Menschen müssen weite Strecken zurücklegen, um staatliche Gesundheitsdienste zu erhalten. Der Bau einer Entbindungsstation wird uns helfen, mehr Mütter und Kinder zu betreuen. Dies wird das Leben vieler Kinder und Mütter retten.»
Die Ziele dieses Projekts umfassen
Die Bereitstellung einer guten Gesundheitsversorgung für schwangere Frauen und ihre Kinder in angemessener Zeit, damit sie keine langen Wege zurücklegen müssen.
Reduzierung von Todesfällen und Armut unter den Menschen in Mivumoni und Umgebung.
Vermittlung christlicher Werte wie Liebe, Mitgefühl, Frieden und Fürsorge füreinander.
Die Region Tanga ist eine arme Region. Die Menschen leben vor allem von Kleinfischerei, Viehzucht und kleinbäuerlicher Landwirtschaft. Die Region ist klimatisch heiss und umfasst eine lange Trockenheit. Die Strassen, insbesondere in Dörfern wie Mivumoni, sind während der Regenzeit beinahe unpassierbar.